Meß und Funktionsweise


Nachdem der Spülvorgang beendet ist, erfolgt die Messung mittels einer optischen Bank.

Diese optische Bank setzt sich aus einem breitbandigen Infrarotstrahler, einem Abstandshalter, der Meßküvette und einem Solid-State-Detektor, der als pyroelektrischer Sensor ausgelegt ist, zusammen. Zur Chopperung der IR-Strahlung befindet sich zwischen Meßküvette und Detektor eine von einem Synchronmotor angetriebene Aluminiumscheibe, auf der die optischen Filter für das Meß- und Referenzsignal untergebracht sind.

 

Die IR-Strahlung wird nach dem Durchströmen der Küvette gebündelt und durch das Chopperrad zyklisch in Meß-, Referenz- und Triggersignal zerlegt. Die den Kohlenwasserstoffen entsprechende Absorption wird in eine intensitätsproportionale Spannung umgesetzt und über den Mikroprozessor direkt als Meßwert zur Anzeige gebracht.

   
   

Bestimmung von Öl in Wasser und Boden und Luft
durch Lösemittelextraktion mit anschließender NDIR-Spektroskopie


Die OMS-Geräte sind für die Bestimmung
von Kohlenwasserstoffen in Wasser, Boden und Luft entwickelt worden und werden bereits seit 1985 weltweit in der rauhen
Praxis eingesetzt. Sie werden als Laborgeräte
oder als On-line Monitore gefertigt. Das Meßprinzip ist konform mit der Deutschen Industrienorm DIN 38409, Teil 18 sowie mit den DEV-Vorschriften (Lösemittelextraktion mit nachfolgender Infrarotanalyse).


Die holländische Norm NEN 6675 sowie auch die anderen europäischen Normen lassen den  Einsatz der Geräte Europa- und Weltweit zu. Die
Meßergebnisse sind international vergleichbar.

Bei den Geräten erfolgt der Meßablauf nach dem Einfüllen eines
geeigneten Lösemittels und der Abwasserprobe bis zur Anzeige in mg/l oder ppm im Display vollautomatisch mikroprozessorgesteuert. Besonderheiten sind die kurze Einlaufphase zum Erreichen der Betriebstemperatur des Gerätes, automatische Füllstandskontrolle, separate Ausgänge für Wasser und ölbelastetes Lösemittel zur Erleichterung eines Recyclings. Ein dreimaliges automatisches Spülen des Systems, bevor der eigentliche Meßvorgang beginnt, Überwachungseinrichtung für die Meßküvette auf Verschmutzung durch Fremdstoffe, wie z. B. Wasser, daher keine
Meßwertverfälschung, Stabilität in der Endwertkalibrierung (über mehrere Wochen).

Wasser- u. Lösemittel werden in einem entsprechenden Mischverhältnis in das Gerät (Extraktorglas) gegeben. Nach Betätigung der Start-Taste
vermischt ein Rührwerk Lösemittel mit Wasser, der Extraktionsprozeß setzt damit ein.


Nach entsprechender Absetzzeit öffnet das Magnetventil MV 2. Das gesamte
System wird gespült, nach dreimaligem Spülen beginnt der Meßvorgang.